Lieder

Aus Wulfen-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Singen des Wulfener Heimatliedes von Denker/Alferding beim Maibaumaufstellen 30.04.10

Der große Regenbogen / Bertram und Hillnhütter

Text: Peter Bertram ; (Refrain: Susanne von den Driesch?)
Musik: Stephan Hillnhütter
Entstanden zum ökumenischen Pfarrfest 2007

Refrain:
Wir sind alle in einer Hand
und diese Hand ist nicht katholisch.
Wir sind alle in einer Hand
und diese Hand ist auch nicht evangelisch!
Sie ist das, was sie ist - ganz einfach Gottes Hand,
Sie ist das, was sie ist - ganz einfach Gottes Hand!

1. Als damals viele Menschen zogen in unser kleines Barkenberg,
entstand ein bunter Regenbogen ein wunderbares, schönes Werk:
Wir kamen alle um zu bauen bewusst an einer neuen Welt.
Wir wollten eine Zukunft schauen, die nichts von leeren Formeln hält.

2. Man ging nicht nur auf neuen Wegen im Straßen- und auch Häuserbau,
man wollte keinen Wert mehr legen auf reines Schwarz und reines Blau.
seit Jahren nehmen wir als Gäste am andern Gottesdienste teil.
wir feiern miteinander Feste und beten um das Seelenheil.

3. Denn alle miteinander glauben wir an denselben Jesus Christ,
ihn kann uns keine Trennung rauben, weil er für uns der Ursprung ist.
Zwar wird es Urrterschiede geben noch lang in Tradition und Wort,
doch soll die Ökumene leben durch unser Handeln hier am Ort.

4. Wir werden alle uns bemühen und machen weiter Hand in Hand,
dann können wir als Christen ziehen in unser Regenbogenland.
so bauen viele bunte Leute an diesern Regenbogenwerk
Und leben weiter - nicht nur heute - in unserm kleinen Barkenberg.



Lied von Barkenberg / Röttger und Bertram

Dieter Röttger und Peter Bertram

1. Wir singen euch ein Lied jetzt von einer kleinen Stadt,
die sehr verschied'ne Menschen und viel Gesichter hat.
Doch fragst du diese Menschen, was ihnen ist gemein:
Sie alle, ja sie wollen in Barkenberg sein.

2. Hier kann man viele Bäume und bunte Wiesen sehn,
hier darf noch alles wachsen. Das finden wir so schön.
Ein See liegt in der Mitte, er lädt zum Bleiben ein.
Wer Grün liebt, ja der sollte in Barkenberg sein.

3. Ein Herz für unsre Kleinen man hier wohl spüren kann,
in dieser Stadt da stehen die Kinder obenan.
Drum kommst du mit dem Auto hier überall schlecht rein,
denn Kinder, ja die müssen in Barkenberg sein.

4. Wir sind ein bunter Haufen und sind sehr gerne hier,
von überall wir kommen, vor allem vom Revier.
Wir halten hier zusammen, allein braucht keiner sein,
denn Nachbarschaft wird immer in Barkenberg sein.

5. Drum singen wir es weiter, das Lied von unsrer Stadt,
die sicher manchen Fehler, doch soviel Gutes hat.
Und ihr könnt alle fragen, egal ob groß, ob klein:
Wir alle, ja wir wollen in Barkenberg sein



Heimatlied / Huppert

Emil Huppert
Quelle: Kopie auf der Mitmachwand während der Ausstellung "Neue Stadt Wulfen" Nov. 08

Nach der Melodie : (wo die Nordseewellen)


1. Wo durch Barkenberg ein klares Bächlein fließt,
wo das Gemeinschaftshaus uns schon von weitem grüßt,
wo die junge Linde steht vor diesem Haus
da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus.

2. Wo der See von klaren Bächlein wird gespeist,
der im Winter oft gefroren und vereist,
wo im Sonmer schwimmen drauf viele Entelein,
da ist mein Zuhause, möcht hier immer sein.

3. Wo ein Schwanenpaar siich oft hier niederläßt,
und sie feiern dann ihr Schwanenhochzeitsfest,
wo die kleinen Schwänlein brechen aus dem Ei,
zuerst arg mitgenommen doch das geht schnell vorbei.

4. Bald schon bilden sie ´ne kleine Schwanenschar
hinten schwimmt Mama und vorn Herr Papa,
werden wohl behütet, bis sie flügge sind,
fliegen dann von hinnen ja in alle Wind.

5. So gesehn ist das hier doch recht nett und schön,
man kann das alles ja aus nächster Nähe sehn,
wo Natur noch schön ist wie in diesem Ort,
möcht ich immer bleiben, möcht da nie mehr fort.

Wulfener Heimatlied 1970 / Denker und Alferding

stark vergrößerbar

Text: Gustav Denker , Musik: Winfried Alferding .

Die hier abgebildete Vorlage stammt vom MGV "Liederkranz 1946" Wulfen, der dieses Lied beim Kunst- und Handwerkermarkt am 18.4.2009 aufführte.

Das Lied der Wulfener Schützen / Denker

Text: Gustav Denker
Melodie: O du schöner Westerwald
Aus der Festschrift zum Jubiläumsschützenfest 1983, Seite 100

Bürgerschützen das sind wir
Grün und weiß ist uns´re Zier
Weiß die Farb´ der Freude ist
Grün liebt jeder Optimist.

Refrain: Wulf´ner Bürger woll´n wir sein
Echte Kameraden im Schützenverein
Bei uns herrscht Treu und Redlichkeit
Aber auch Geselligkeit.

Und nach alter Tradition
Über hundert Jahre schon
Heimatliebe wird gepflegt
Und auf Eintracht Wert gelegt.

Refrain: Wulf´ner Bürger woll´n wir sein …

An der Vogelstange dann
Tut ein jeder was er kann
Büchsen knallen um die Wett´
Es lebe hoch die Majestät.

Refrain: Wulf´ner Bürger woll´n wir sein …

Mergen-Schnaps und Rose Bier
Mit Behagen trinken´s wir
Somit bleib´n wir stets auf neu
Uns´rer lieben Heimat treu.

Refrain: Wulf´ner Bürger woll´n wir sein …

Und im Zelt kommt Alt und Jung
Wieder mal so recht in Schwung
Viel zu schnell vergeht die Zeit
Mit Musik und Fröhlichkeit

Refrain: Wulf´ner Bürger woll´n wir sein …



Wulfener Heimatlied / Denker

Text und Musik: Gustav Denker
abgedruckt im Wulfener Stadt-Anzeiger Ausgabe Dezember 1973


1. Man singt so viele Lieder vom reb-bekränzten Rhein,
Von Burgen, Tälern, Höhen und sonnigen Mägdelein.
Als wenn's nichts schönres gäbe auf dieser weiten Welt,
lch aber kenn' ein Plätzchen, wo mir's viel besser gefällt.

Refrain:

Wulfen, meine Heimat, im Schoß der Hohen Mark,
Bekannt als schröne Landschaft und als Naturschutzpark.
Wer einmal dagewesen, den zieht's nie wieder fort,
Der pfeift auf Wein und Reben und bleibt für immer dort.

2. lch knüpfte manche Bande, im ,Norden und im Süd',
War auch in jenem Lande, wo die Zitrone blüht.
Dort hab' ich nur gefunden, was meine Ruhe stört,
Weil meiner Heimat Wulfen mein ganzes Herz gehört.
/ Refrain: Wulfen, meine Heimat ...

3. Und schlägt die letzte Stunde, steh' ich vor Petrus dann
Und hör' aus seinem Munde: Du warst ein braver Mann,
Drum kommst du in den Himmel, o je, wie mich das freut,
lch wohnte schon auf Erden in der schönen Herrlichkeit.

/ Refrain: Wulfen, meine Heimat ...



Heimatlied / Denker

Gustav Denker 1973
abgedruckt im Wulfener Stadt-Anzeiger Ausgabe Dezember 1973


Wo der Mühlenbach durch grüne Auen fließt
Wo das alte Mühlrad an der Wienbeck grüßt
Wo die "Große Heide" wie ein Blumenstrauß
Da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus.

Wo der echte ,,Milde Mergen" wird gebrannt
Wo das Rose-Pils gebraut und anerkannt
Wo man spricht noch plattdeutsch, wie in alter Zeit
Ja, das ist mein Wulfen, in der Herrlichkeit.

Wo die Herrn von Wulfheim gingen auf die Jagd
Wo zur Strecke wurde mancher Wolf gebracht
Wo man trägt im Wappen dieses wilde Tier
Da ist mein Zuhause, meine schönste Zier.

Wo der Postillion sein Horn so fröhlich blies
An der alten Post die Pferde wechseln ließ
Wo schon Bonaparte kannte Weg und Steg
Das besagt noch heute der Napoleonsweg.

Wo aus der Retorte eine Stadt entsteht
Die mit großer Hoffnung in die Zukunft geht
Wo die Menschen kommen aus der weiten Welt
Weil es hier in Wulfen allen gut gefällt.

Ob nun heute oder Anno dazumal
lst ja letzten Endes alles ganz egal
Doch zu allen Zeiten geb' ich Dir mein Wort
Aus dem schönen Wulfen möcht' ich nie mehr fort.



Dat Heimatleed van Wulfen / Bartmann

Von Hauptlehrer Burchard Bartmann,
Abgedruckt in 800 Jahre Gemeinde Wulfen, S. 218
Zuerst im Heimatkalender 1931, S. 46

Zur Melodie: Strömt herbei ihr Völkerscharen


1. Wulfen, an de Stroat geleägen,
de Napoleon hett baut,
wu hett sienen Namen kriegen? -
watt het Wulfen öwerhaupt? -
Fröher doa wassen Wülfe massig
in de groten Büske hier.
// Düsse Biester wöärn nich spaßlich,
ganz geföärlich wass dat Dier! //


2. Doch en Mann vull Mot un Kräfte
bauen sick en Schloß so grot,
um dat Hus ne deipe Gräfte,
häss he nu de Burg harr proat.
Dann gonk he de Wülf tau Liewe,
schott se alle musedot,
// leit dann in sien Wappen maken
nen Wulfskopp witt, de Tunge rot. //


3. He nannt sich Wulfhem, well siet Joahren
Hier dat Heem de Wülfe wass,
un nü können ungeschoaren
sick Lüe anbaun an düssen Plass.
Dorp un Kiärk, datt ganze Kiäspel
iss all möählik so entstoahn.
// Un Wulfen hett nu usse Kiäspel,
Wulfen grot un Wulfen schön. //


4. Grote Felder, Wiesk und Wälder
wesselt metenander aff;
in de brune Hee Wacholder,
dicke Eicken, stark unn straff.
De Wienbeck unn de Hambeck fleitet
döär dat schöne Land doaheär;
// unn den gräunen Jäger scheitet
Has, Kanin unn Hirsch unn Rehr. //


5. Un de Lüe´e, de hier liäwet,
sünt ganz flietig, trüe unn brav ;
de Bueren schafft op öährem Eärwe
van morgens freih büß oabends lat.
Im Winter schlacht se öähre Schwiene,
makt Schinken, Mettwoarst, Woarstebrot.
// Datt hölt Liew unn Seel beneene,
giew oak Kraft unn starken Mot. //


6. Ett iss hier ook wull te kriegen
nen ollen Kloaren, ´nen godd Glas Beer.
Doa sünt wie oak nich te tiegen,
wann het möätig drunken weärd.
Tüshaus, Mergen brennt den Kloaren,
Rose braut dat brune Beer,
// un öwwerall, wohen set´t schicket,
loawt man dat Gedränke sehr. //


7. Joa, mien Wulfen, büss so prächtig,
büss joa doch mien Heimatland.
Ik leiwe die so stark unn mächtig
wull büss an den Liäwensrand.
Stiärw ich enmoal, dann begrawt mie
in Wulfen, in mien Heimatdorp.
// Joa, in Wulfen will ick liäwen,
in Wulfen oak begrawen sien. //


Das Lied vom "traurigen Christinchen"

1897 entstanden
Johannes Hemsing, abgedruckt im Heimatkalender 1967, S.44f

xxxx


Zwei alte Wulfener Schullieder

Um 1895 entstanden
Von Bernharine Herwers ausgegraben und veröffentlicht im Heimatkalender 1965, S.65f

xxxx

MGV Liederkranz 18.4.09

Siehe auch

MGV "Liederkranz 1946" Wulfen

Gedichte